#21 . Die kleinen und die großen Schritte.

Man schaut sich um und bemerkt, dass sich alles immer in Bewegung befindet. Die Dringlichkeiten sind verschieden oder verschieben sich von Tag zu Tag. Es ist wie in einem Zirkus, wo eine Seilartistin das sanfte Wanken unter ihren Fußsohlen mit Bedacht und Konzentration austariert. Die letzten Meter brauchen immer die größte Gedankenanstrengung, weil man sich schon in die Vorfreude fallen lässt, bevor einen das Kanapee in der Ecke auffangen kann. Zwischen den Schritten besteht unsere Übung darin, Geduld zu beweisen und den Überblick zu behalten. Der Fokus heftet sich an die Dinge, die gerade zu tun sind, bevor er sich weiterbewegt und die nächste bedächtige Konzentration von uns abverlangt.

In diesen Tagen widmen wir uns den letzten Oberflächen und außerdem den Details, die wir immer vor uns her geschoben haben: Anschlüsse und Eckpunkte, Kniestöcke und Übergange. Dort wo die alte Substanz des Hauses auf die neuen Elemente und die tragende Konstruktion trifft, wollen wir eine behutsame Verbindung schaffen. „Bloß auf den letzten Metern nicht übermütig werden, nicht vorschnell und unüberlegt.“ Das würde der Überblick sagen. Die Vorfreude hat manchmal einen anderen Zeitplan, weil man sich die schönen Räume schon vorstellen kann. Alles wird jetzt greifbar und heimelig. Wir verputzen und dämmen die letzten Bereiche, schaffen Einblicke und sammeln Ideen. Wir machen Schritte, immer noch. Kleine und große.

#20 . Die Sicht von außen.

Was sich im Inneren verändert bleibt einem erstmal verborgen. In der Adaption von Substanz, im echten Leben und im Spiel mit den Gedanken. Man arbeitet sich durch die bestehenden Schichten nach außen, entlastet die Urkonstruktion und fügt behutsam wieder Gedanken, Emotionen oder eben Bauteile in das Innere. Die Sicht von außen braucht Geduld. Plötzlich aber tut sich was: Wenn sich das Gesicht befreit, entsteht Klarheit. Es ist wie ein Abschminken und Luft-dran-lassen. Wie eine Rückkehr und ein Schutz. „Es tut sich was.“ Man merkt es jetzt auch durch nur unbewusstes Hinschauen. Die Sicht von außen, sie bewegt sich.

Nach eine guten Jahr, das für uns eine Reise durch die Vergangenheit und auch die Zukunft des Haus Nr. 24 gewesen ist, ändern sich langsam aber bestimmt auch die Ansichten von außen. Wir haben uns über lange Strecken nach innen gerichtet, haben innerhalb des Bestandes an den Wohn- und Gemeinschaftsräume gearbeitet und das Haus auf seine zukunftigen Nutzungen und Aufgaben vorbereitet. Jetzt aber sehen auch die Nachbar*innen, die Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, die Neugierigen und Vorübergehenden, dass sich hier wirklich was tut. Die alte Südfassade wird instand gehalten und ist auf ihre mittelalterliche Substanz zurückgebaut und wird in feiner Handarbeit restauriert. Der Anbau Richtung Westen hat sein altes und neues Gesicht zurückbekommen: Danke Flora und Mo für euer Dasein und dafür, dass ihr eure Zeit und Freude in die Schindelarbeiten am westlichen Anbau gesteckt habt. Sie wirkt, diese Arbeit. Die Leute bleiben stehen und staunen. Wir auch. Ständig.

#19 . Die Bedürfnisse der Zeit.

Alles atmet. Meist gleichmäßig, dann wieder hastig. Bei großer unerwarteter Freude kommt Schnappatmung dazu. Sie holt einen aus dem Lauf der Dinge, aus der Gewohnheit, die das Leben an manchen Episoden mit sich bringt: Großer Raum ist für große Freuden da, ist dafür da, dass Menschen sich treffen und an ebendiesem Raum weiterdenken. Der Raum an sich ist nur als Mittel da, als guter Grund dafür, dass Beziehung entsteht, dass du und ich ins Gespräch kommen. Raum ist da für ein bisschen Philosophie, für Gott und die Welt, für Klamauk und Schabernack. Wir sind die großen Denker*innen und die kleinen Schlawiner*innen, sind Handwerker*innen und Kaffeeköch*innen. Niemand der hier aus und ein geht, darf kein Lächeln verlieren oder eine Träne teilen. Darum geht es: Den Raum zwischen uns, den wir mit dem füllen, was uns verbindet und mit dem was unsere Gespräche vertieft.

Die Zeit bringt uns zusammen. Und sie schenkt uns neue Kapitel im alten Buch eines alten Hauses. Anna Dienberg, Babsi Beetz, Carlos Floeter da Rocha, Elisa Berker, Lukas Kallinich und Sarah Dorfer schlagen mit uns ein neues Kapitel auf und bauen weiter an den Ideen von Hägi Wendls. Im Lehrgang BASEhabitat, der im Rahmen ihres Architekturstudiums an der Universität Linz angeboten wird, verbringen sie ihr Praxissemster unter der Leitung von Dominik Abbrederis und Corinne Lopez zwischen alten Holzbalken und neuer Lehmdämmung. Weil ihr da seid, macht die Arbeit an diesem Projekt Sinn. Wenn Menschen ein Gebäude mit ihren Händen formen und ihm so neues Leben schenken, kann dieses Gebäude weiter atmen. Wie die Zeit. Meist gleichmäßig. Es ist uns eine große Freude. (Kurze Schnappatmung).

#18 . Das Jahr 1458.

Mit einem Mal erklimmt das Ausdenken, das Phantasieren und sich Ausmalen neue (oder uralte) ungeahnte Höhen. Mit einer Zahl ändert sich alles: Die Vorstellung und Aussicht, die Pflicht und Verpflichtung, die alten Geschichten und die neuen Erzählungen. Mit einem Mal drehen wir unser Denken um 400 Jahre weiter zurück als angenommen, in eine Zeit, von der wir fast nichts mehr anfassen können und fassen vielleicht noch viel weniger. Ganz plötzlich sehen wir uns konfrontiert mit einem langen Leben und Überleben, mit der Behutsamkeit, die es braucht, um diesen alten Geschichten eine neue Fortsetzung geben zu können, ohne die Ursprünge zu vergessen. Es ist das Holz, das uns von früher erzählt. Es war schon vor uns da und vor unserem Nachdenken. Deshalb holen wir das nach und denken uns nach hinten.

Mit einem Mal ist der wunderbare Klaus Pfeifer in unser Projekt gekommen, mit all seiner Expertise und einem großartigen Erzählergeist. Schon im vergangenen Winter hat er uns über die Bauweise dieses Hauses aufgeklärt, über seine Form der Konstruktion und darüber, dass solche Gebäude vor sehr langer Zeit gebaut wurden. Anhand von Bohrproben aus den Holzbohlen der West- und Ostwand, aus der Kellerdecke und dem Dachboden hat Klaus über die Jahresringe die Schlagdaten des Holzes ermittelt. Daraus lässt sich schlussendlich das Jahr des Baubeginnes ermitteln: 1458. Das ist schon lange her. Wir haben uns also gemeinsam mit Klaus tiefer in die Matriken der Familiengeschichte gegraben und wissen inzwischen, dass das Haus Nr. 24 ursprünglich das Haus Nr. 6 in Muntlix war. Es ist seit zumindest 1694 in Familienbesitz (Mittelberger / Längle / Keckeis). Weiter reichen die Aufzeichnung (bisher) nicht. 1941 wurde es im Bereich der Tenne renoviert. Wir graben am einen Ende in der Geschichte; und am anderen schreiben wir sie weiter.

#17 . Das vollumfängliche Staunen.

Eine Welle des Glücks fegt also über uns alle hinweg; fast unaufhörlich. Die Augen sind weit geöffnet, die Münder auch und um uns herum spielen die Fortschritte verrückt. Mit einem mal sehen wir uns geworfen in die eigentliche Bedeutung dieses Projektes. Menschen aus aller Welt sind auf der großen Leinwand in unserem Heuboden. Sie erzählen von der Natur und wie mit ihr gebaut werden kann; wie Sozialräume entstehen und Kultur und Kunst und deren Verbindung. Sie erzählen von dem, wie Menschen zusammen kommen und sich austauschen, wie auf der ganzen Welt der Begriff Kommune gleichzeitig von der Wurzel her gedacht wird und nicht aufhört sich im Himmel neu zu verasten.

Über viele schöne Tage im Juli durften wir gemeinsam mit der Summer School von BASEhabitat und vielen Freund*innen weiter an der Idee von Hägi Wendls bauen und basteln. Wir haben Materialien durchprobiert und Techniken kennen gelernt. Wir haben Kalk gelöscht und mit Kuhdung verputzt, konnten Lehm stampfen und alte Mauern ausbessern. Viel wichtiger aber: Wir durften Menschen kennen lernen, die uns mit Herzenswärme gezeigt haben, was dieses Gebäude auslösen kann; was die Menschen hier herinnen und überall rundum verbindet und umarmt. Wir kommen deshalb kaum mehr heraus: Aus dem Staunen und Freuen, aus dem Blicken auf die vielen kleinen und großen Schritte die hier jeden Tag gemacht werden: Baulich, inhaltlich, zwischenmenschlich. Ja. Staunen tut gut.









#16 . Der nächste Aufbruch.

Es ist eine Zunahme: Die Temperatur nimmt zu, die Abwartehaltung nimmt zu, die Dämmschicht ebenso und auch die Vorfreude. Vor allem die Dämmschicht und die Vorfreude! Nach innen verkleidet sich die alte Substanz einer großen Geschichte mit dickem Lehm. Nach außen bereitet sich alles auf das nächste Kapitel vor, das gefüllt ist mit neuen und bekannten Menschen, frischen und gereiften Motivationen. Es ist grad alles wie in einer Zone zwischen den Schritten; denn die Arbeit ist meditativ und zurückhaltend, die Dinge, die zu tun sind, werden getan und alles arbeitet auf eine große Zusammenkunft hin. Denn wenn dieses Haus eine Bedeutung hat, dann sind es die Menschen, die an einer Bedeutung arbeiten und die Ideen, die diese Bedeutung bereichern.

Sturm und Ruhe liegen beieinander. Die einen Schritte werden gemächlicher, während die nächsten schon hörbar in die kommenden Momente stapfen. Vor uns liegt eine Episode voller Leben und Tun, weil jedes Leben ein Tun ist und von den Menschen bedingt wird, die sich in diesem Tun begreifen. Für ein paar wunderschöne Wochen kommen alte Bekannte und neue Gierige in das alte Haus von Hägi Wendls und arbeiten weiter an dem, was dieses Haus werden darf. Die lieben Begleiter*innen vom Winter sind wieder da und die Summerschool von BASEhabitat auch. Dann wird gekalkt, gestampft und verputzt. Es gibt Workshops, Gespräche und Experimente. Und bis dahin gibt es eben eines: Vorfreude!




#15 . Das Dach überm Kopf.

Die Nebel sind verschwunden. Die allermeisten zumindest. Wir sitzen also da und betrachten ein Gebäude, das wir von ganz unten, von der Erdkellererde, bis ganz hinauf zu den alten Sparren der Dachkonstruktion durchleuchtet und kennengelernt haben. Wir sind in jeden Zwischenraum eingedrungen und haben jegliche Überraschung, die uns angelächelt hat, zum Anlass genommen, unsere ursprünglichen Pläne zu überdenken. Es galt und gilt die eine Zeile; die Grundlage unserer Arbeit an dieser uralten Substanz: „Das Haus gibt uns vor, was zu tun ist.“ Es gibt eine Bewegung mit Rückstoß; eine wellenartige Ausbreitung des Denkens, das wir für den Aufbau vom Haus Nr. 24 verwenden; eigentlich ein Puls, der sich durch die alten und neuen Balken treibt und alles am Leben erhält: Die Bewegung, die dem Projekt Hägi Wendls erlaubt, sich auszubreiten, damit wir ein Fläche von Möglichkeiten und Entscheidungen betrachen können, die uns laufend daran erinnert, wem und wessen wir gerecht werden müssen. 

Ein halbes Jahr liegt hinter uns. Ein bisschen mehr vielleicht. Wir haben jetzt ein Dach überm Dach. Einen neuen Dachstuhl über den alten Sparren. Und: Wir haben einen First. Das ist neu. Deshalb war die Feier dazu umso fröhlicher! So viele Menschen haben bisher an den Möglichkeiten und Visionen, die hinter diesem Projekt stehen, mitgearbeitet. Sie haben ihre Zeit verschenkt und ihre Gedanken hergegeben: Aus Umsonstigkeit und Idealismus. Aus Freude am Tun und Lassen. Vier von diesen Menschen haben uns seit dem Beginn dieses verrückten Jahres besonders viel Geschenke gemacht: Danke Annuk, Ela, Moni und Aron für euer Dasein, eure Gegenwart, die Sonne und den Sommer in euch und dafür, dass ihr diesem Haus nicht nur ein Verständnis, sondern einen zusätzliche Idee übermittelt  habt. Auch wenn wir das in echt (eigentlich) nicht dürfen: Wir umarmen euch.








#14 . Das Rohe im letzten Staub.

Alles ist immer gut. Das ist eine Gewissheit, deren Ursprung die allerschönsten Wege bereitet. Wenn alles immer gut ist, setzt die Schönheit aus diesem Leben das wieder zusammen, was sich aus allem entzweit hat. Sie verfestigt wahrlich die Verbundenheit. In diesen Wänden, die uralt sind und unfassbar viel Veränderung in sich tragen, entstehen neue Wände, die sich mit den alten verbinden, die sich in die Geschichte einbetten, die länger ist, als wir je erahnen konnten. Diese Geschichte wird aus dem Staub geholt und von ihrem Verstecktsein zwischen den Zeiten befreit. Sie wird tatsächlich entblößt, wenn die letzten Schwaden aus schwarzem Dunst durch die Fensterrahmen nach draußen fliegen.

Es lichten sich die Verstecke oder unsere Ahnungslosigkeit. Sie weicht einer Klarheit, die sich ständig erweitert, wenn die unerwarteten Überraschungen weniger werden (so gern wir sie eigentlich mochten). Wir haben jetzt Dinge zu tun, die nicht nur vorbereiten, sondern nachschärfen und abschließen. Wir geben der Konstruktion eine Masse aus Erdreich und Holz, verbauen Materialien, die von nebenan kommen und deshalb die einzigen sind, die diesem Bau gerecht werden. So stehen wir in einem neuen und massiven Kern, der die Hülle in ihren Jahrhunderten atmen lässt. Dazu kommen jetzt schon Adern, die uns mit Strom und Wasser versorgen und mäanderen (jeder will dieses Wort einmal benutzt haben) durch die Zwischenböden und -wände. Der Rohbau neigt sich seinem Abschluss entgegen, während sich unsere Hände schon in den nächsten Aufgaben üben. Noch zählen wir die kalten Tage; im Wissen, dass der Frühling gerade erwacht und alles mit Licht durchzieht. Denn alles ist immer gut.

#13 . Das neue Kapitel und die alten Bekannten.

Wie eine ungewöhnliche Gewohnheit fühlt es sich an: Das Öffnen des Scheunentores (begleitet von einem Knarren, das seit langem die Türglocke ersetzt), der Blick nach oben in den hohen Raum und das Ankommen im neuen Jahr an einem uralten Ort. Es ist ein Eingezwängtsein zwischen Machenwollen und Tundürfen; ein Versuch, sich aus dem Weg zu gehen und sich trotzdem zu spüren. Wir stehen also da und sehen uns fast schweigend an (wenn da das mutwillige Schmunzeln nicht wäre). Wir sind wieder in diesem großen Haus, in diesem gemeinsamen Zuhause und schauen, was es zu tun gibt. Wo man hinsieht entstehen Räume, lässt sich erahnen, wo hier Musik spielen wird oder ein Gespräch sich vertieft, wo sitzend geschwiegen wird oder stehend vorgelesen. Die ständige Gegenwart begleitet uns in das Gestalten von Räumen, in ein Erkennen und Hintasten an die jahrhundertealte Seele des Haus Nr. 24. Wir wandern von einer immer wieder überbauten Verschachtelung in eine geradlinige Klarheit, die der ursprünglichen Bauweise des Hauses entnommen ist.

Vor ein paar Wochen sind zehn Leute abgereist, die ihr Herz und noch viel mehr in die Sache Hägi Wendls gesteckt haben. Jetzt sind wieder Menschen da, Altbekannte und Neugierige, Freund*innen und Verwandte. Und alle tauchen wieder in diese entstandene Herzlichkeit ein, in das Geben und Nehmen von Ideen und Zusammensein. Wir stehen vor der Fertigstellung des Rohbaus, stehen vor grundlegenden Entscheidungen und den Wegen, die wir damit einschlagen. Es geht ums Erhalten und Loslassen. Es geht um ein Gerechtwerden. Es sind ungemein bewegte Zeiten.

#12 . Die Stille von Abschied und Verbundenheit.

Zwischen Rückblick und Ausblick hat nicht einmal ein aufgestelltes Pauspapier Platz. Genau dieser Abstand aber ist es, den wir einzig greifen können. Deshalb können wir die Schönheit der gemeinsamen Momente auch nicht zählen. Sie sind nämlich etwas ständig Gegenwärtiges und nicht einfach so in Fragmente zu zerlegen. Auf jeden Fall haben wir uns auf dieser Pauspapiertiefe getroffen und werden da auch noch bleiben, bis auf weiteres oder einfach für immer. Denn wenn man sich trifft und sich berührt, in diesem steten Jetzt, dann verweben sich die Seelen und brauchen plötzlich keine eigene Gewandung mehr. Alles fließt ineinander und aus diesem Ineinander: Daraus entsteht Freundschaft, Verliebtsein und Liebe. Und es entsteht eine gemeinsame Geschichte, eine Gegenwart, die sich über die Seelen hinaus ausdehnt. Immer wieder.

An dieser Geschichte bauen wir mit der unmittelbaren Familie, mit den Handwerker*innen und Freund*innen seit gar nicht allzu langer Zeit. Und natürlich mit zehn Studierenden, die am 1. Oktober 2020 ihr Ferienhaus, drübern am Hügel, aufgeschlagen haben und seither mit Sack und Pack, mit Fahrrad und Bassbox, kilometerweise Bergstraßen sammeln (man sagt sich: „Ein ganzer Everest schon.“), um bei Hägi Wendls Gehöft Baupraxis für das Architekturstudium zu sammeln. Die erste Episode unserer gemeinsamen Zeit geht gerade zu Ende. Das bedeutet, dass wir einen Knick in die Buchseite machen, um es vorerst beiseite zu legen. Es sind die wortlosen Blicke, das stille Lächeln, das aneinander vorbei gehen, immer wieder, und die Möglichkeit aus vielen Wahrnehmungen eine zu machen. Es ist das Verstehen ohne Erklärung und das Erkennen ohne Definition, die einer gemeinsamen Zeit die Minuten entwenden und sie dann stehen lässt: Zeitlos. Wir sind an dieser Stelle unendlich dankbar, dass Lena, Julia, Jamie, Dani, Moni, Annika, Franzi, Flora, Yuti und Max über den Lehrgang BASEhabitat der Uni Linz drei Monate in Zwischenwasser verbracht haben und dieses Vorhaben auch zu dem ihren gemacht haben. Ein großartiges Danke auch an Martin, Dominik und Hanno. Danke. Danke. Danke. Die Geschichte geht weiter.